Spaniens Städte zeichnen sich dadurch aus, dass es fast überall Plätze gibt, die die Menschen zum Verweilen und miteinander Kommunizieren einladen. In der Regel bieten sich Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bäume. Manchmal werden die Plätze auch von umliegenden Restaurants und Bars genutzt.
Espacio Metropol Parasol
Unser Spaziergang beginnt beim Espacio Metropol Parasol, den wir bereits in den Abendstunden besucht hatten. Die beigen, wüstenartigen Farben verleihen ihm tagsüber einen völlig anderen Charakter. Im Untergeschoss sind die Markthallen und Bars geöffnet.
Wir gönnen uns in der Hitze ein kühles Getränk. Der von Jürgen Mayer entworfene Marktplatz übt tagsüber eine ähnliche Faszination aus, wie abends mit farbiger Illumination.

Wir tauchen wieder ein in die engen pittoresken Gassen der Altstadt. Fast überall gibt es etwas zu entdecken, wie die Fassade der Capilla de San Andres. Die Capilla de San Andres ist Sitz der Bruderschaft von Santa Marta und der Bruderschaft Gloria Nuestra Senora de Araceli.

Ein kurzes Stück weiter durch die Calle Angostillo erreichen wir die Plaza de San Andres.
Plaza de San Andres

Die Plaza de San Andres wird durch die Iglesia de San Andrés, einer im 14. Jahrhundert erbauten katholischen Kirche, abgeschlossen.
Durch verschiedene Gassen und Straßen erreichen wir die Calle Feria mit dem
Mercado de Abastos
Seit dem 18.Jahrhundert versorgte der Markt den nördlichen Teil Sevillas.

Wer, wie wir, erst um die Mittagszeit kommt, kann allerdings nur noch die Reste der Fische sehen. Dennoch fanden wir die Hallen sehr ansprechend und der kleine Vorplatz zwischen Markt und Kirche scheint ein beliebter Treffpunkt zu sein.

Wer, wie wir, erst um die Mittagszeit kommt, kann allerdings nur noch die Reste der Fische sehen. Dennoch fanden wir die Hallen sehr ansprechend und der kleine Vorplatz zwischen Markt und Kirche scheint ein beliebter Treffpunkt zu sein.
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Mehr InformationenIglesia de Omnium Sanctorum ubicada
Die Kirche wurde 1249 erbaut und repräsentiert sehr schön den Baustil der Mudéjares, die den arabischen und gotischen Baustil in Einklang brachten.

Wir treffen auf den langgezogenen Platz
Alameda de Hercules
mit den hohen Säulen des Herkules. Der Platz ist umgeben von Tapas Bars.

Vor allem in den Abendstunden, ist es ein beliebter Treffpunkt für Spanier abseits des Tourismus.

Tagsüber berieseln begehbare Springbrunnen Teile des Platzes, sodass man sich hier etwas abkühlen kann.

Gut gefallen hat uns auch die
Plaza de San Lorenzo
Der Platz wurde nach der Kirche Iglesia de San Lorenzo benannt, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde.

1521 nahmen hier die Unruhen des Grünen Banners wegen Nahrungsmittelknappheit ihren Anfang.
Joselito „el gallo“, ein bekannter Stierkämpfer, der auch im Museum der Stierkampfarena geehrt wird starb hier im Alter von 25 Jahre auf der Krankenstation, nachdem ihn ein paar Tage zuvor ein Stier aufgespießt hatte.

Der Platz macht heute einen ruhigen gepflegten Eindruck auf dem viele Bäume Schatten spenden.
Wir setzen unseren Weg fort und treffen auf das Monumento al General Jose de San Martin am Ufer des Guadalquivir. Es wurde von Argentinien gespendet.

Jose de San Martin wurde in Argentinien als Nachkomme spanischer Eltern geboren. Er diente 20 Jahre in der spanischen Armee, bevor er sich in Südamerika zusammen mit Simon Bolivar für die Unabhängigkeit der spanischen Kolonien stark machte.
Unsere Reise geht weiter >>> Erster Abend in Cordoba
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Ein sehr interessanter Artikel ist wirklich sehenswert
Vielen Dank, Wir können einen Besuch nur empfehlen.