Auf dem Weg von der Plaza de Espana zum Hotel in der Altstadt passieren wir die Universität, die Glorieta de San Diego und einen Ausstellungspavillon der für die Iberoamerikanischen Ausstellung im Jahre 1929 erbaut wurden.

Nach fast 3 Wochen in Spanien brauchen wir dringend einen Waschsalon. Wir erkundigen uns im Hotel und man verweist uns auf das Kaufhaus El Corte Ingles, das nicht allzu weit entfernt liegt. Wir packen die Wäsche in einen Rollenkoffer und gehen los.
Wir überqueren den Espacio Metropol Paraso und gehen die Calle Laranna und die Calle Martin Villa entlang bis zum Placa del Duque de la Victoria. Dabei passieren wir die Fakultät für schöne Künste der Universität, die in einem prächtigen burgähnlichen Gebäude untergebracht ist.

Wir haben kein Glück. Im Untergeschoss des El Corte Ingles gibt es zwar eine Reinigung, aber keinen Waschsalon. Wir vertrauen aber einer freundlichen Angestellten, die uns erzählt in der Calle Goles gibt es einen Waschsalon.
Wir ziehen wieder los, betrachten an der Plaza del Museo das Velazques Denkmal und das Museo de Bellas Artes de Sevilla.

Bei der Plaza de Armas mit ihren riesigen Hallen für den Mercado und das Centro Commercial beginnen wir Anwohner nach dem Waschsalon zu fragen.

Niemand kennt einen! Dann kommt uns eine Postbotin entgegen. Sie sollte doch das Viertel kennen, doch auch sie musste passen.
Frustriert machten wir uns auch den Rückweg zum Hotel. In der Calle Alfonso XII sehen wir das Geschäft einer Reiseagentur. Wir brauchen noch Tickets für die Alhambra in Granada. Im Internet ist zu lesen es sein schwer welche zu bekommen und man solle frühzeitig im Netz buchen. Das hatten wir auch schon versucht, aber vergeblich. Alles belegt!
Hier hatten wir Glück! Wir bekamen tatsächlich zwei Tickets für jeweils €50.-. Das erschien uns zwar teuer, aber sicher ist sicher. In Granada sollte sich das als Fehler herausstellen (siehe in späterem Bericht über Granada).
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Mehr InformationenDann fragten wir ob man hier nicht einen Waschsalon kenne. Tatsächlich wurde ein junger Mann im Internet fündig!
Wir nehmen ein Taxi und fuhren zu der angegeben Adresse und tatsächlich: wurden wir fündig, es war zudem noch ein guter! (Waschen 30 min € 4, – und Trocknen 20 min € 2,-)

In der Ronda de Capuchinos liegt im Erdgeschoss neben einer Tankstelle der La Ronda Estacion de Servicios SA ein Waschsalon mit industriellen Waschmaschinen und Trocknern. Vermutlich ist es der einzige Waschsalon in Sevilla!

Da es ca. 1 Stunde dauern sollte nutzen wir die Zeit für einen Spaziergang.
Murallas

Wir laufen entlang der alten und einzig erhaltenen Stadtmauer mit einem gut erhaltenen Burgtor bis wir die Calle don Fadrique erreichen.
Basilica de La Macarena
Ein größerer Platz erschließt den Blick auf die Basilika de la Macarena. Die 1949 erbaute neugotische Basilika beherbergt eine der meistverehrten religiösen Ikonen Sevillas, die weinende Jungfrau der Hoffnung von Macarena.
Zu Ostern wird sie feierlich durch die Straßen getragen. Sie wird weinende Jungfrau genannt, da in ihrem Gesicht Tränen abgebildet sind. Auf der Brust trägt sie fünf smaragdgrüne Broschen. Sie wurden von Joselito El Gallo, einem berühmten Torero, gespendet.

Auf dem Rückweg zum Waschsalon passierten wir noch das Parlamento de Andalucía, das im ehemaligen Krankenhaus der fünf Wunden ( Hospital de las Cinco Llagas ) untergebracht ist.

Nach dieser kleinen Irrfahrt waren wir froh wieder im Hotel zu sein, aber wie heißt es so schön: Nur so lernt man eine Stadt kennen!
Bitte lesen Sie weiter> Spaziergang durch die nordwestliche Altstadt von Sevilla
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