Es war uns eine große Freude, den Tag mit den Lemonicks in Trier zu verbringen.
Die Lemonicks
Die Lemonicks, das sind Nisha und Vasu, ein reizendes indisches Paar aus Mumbai. Genau wie wir, lieben sie es zu reisen, um viele schöne Erinnerungen zu sammeln.
Nisha ist eine bekannte indische Reise-Bloggerin. Inzwischen hat Vasu, ein begeisterter Fotograf, seine Firmenkarriere beendet und sich ihr angeschlossen. Wir trafen sie das erste Mal in Bangkok.
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Mehr InformationenAls wir hörten, dass sie die nächsten Monate in Europa sein werden, haben wir sie eingeladen, ihnen Ursulas Heimatstadt Trier zu zeigen. Wir freuten uns sehr, dass sie während ihres Aufenthaltes in Frankfurt die Zeit dazu fanden.
Entdeckungstour in Trier
Trier ist Deutschlands älteste Stadt und blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück. Speziell die Römer haben sehenswerte Spuren in dieser Stadt hinterlassen, nachdem Konstantin der Große Trier zeitweise zu seinem Regierungssitz erkoren hatte.
Unseren Rundgang beginnen wir auf dem Petrisberg, von wo aus man einen herrlichen Panoramablick über die Stadt hat.

Besonders der Trierer Dom und die Konstantinbasilika, Konstantins ehemaliger Thronsaal, stechen hervor. Man sieht von hier aus aber auch die Porta Nigra, das einstige Stadttor und die Kaiserthermen und das römische Amphitheater. Alle diese Bauwerke zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
In südlicher Richtung ist die Basilika St. Matthias zu erkennen. Hier soll angeblich der Apostel Matthias beerdigt sein.
Nachdem wir einen ersten Überblick gegeben haben, begeben wir uns in das Zentrum der Stadt, doch am Marktplatz ereilt uns ein Regenschauer, sodass wir beschließen den Rundgang in das Innere der Kirchen Triers zu verlegen.

Wir beginnen im Trierer Dom, der den „heiligen Rock“ beherbergt und gehen weiter in die Liebfrauenkirche. Da es noch immer leicht regnet, schließen wir die Konstantinbasilika gleich an.

Der beeindruckende Innenraum ist 27,2 m breit, 33 m hoch und 67 m lang, mit der Eingangshalle sogar 75. Es ist der größte noch existierende Einzelraum der Antike.
Heute dient die Konstantinbasilika als evangelisch Kirche dient. 2014 wurde sie mit einer zweiten neuen Orgel mit 82 Registern (mehr als 6000 Pfeifen) ausgestattet.

Nächste Station ist die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers. Wie erklimmen das Innere und genießen den Ausblick von oben.

Als wir wieder in der Fußgängerzone sind bemerkt Vasu eine Gedenktafel, die der Frauen und Männer gedenkt, die im Mittelalter ungerechtfertigt als Hexen gefoltert und getötet wurden.
Das Wetter hat sich wieder etwas aufgehellt. So können wir noch einen Abstecher zur Mariensäule machen. Sie liegt auf einer Anhöhe im Westen der Stadt .
Von hier aus hat man eine schönen Blick auf Trier und die Mosel. Die Römerbrücke war die erste Brücke, die die Mosel überspannte.

Leider neigt sich der Tag wieder dem Ende zu, so dass wir von unseren Freunden Abschied nehmen müssen und hoffen auf ein Wiedersehen.
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