Mit dem Zug fahren wir von Koblenz am Rhein nach Wien. Unser letzter Besuch in Österreichs Hauptstadt war vor 16 Jahren.
Zunächst nehmen wir um 9 Uhr morgens den Regionalzug von Wittlich entlang der Mosel nach Koblenz. Wir haben noch ein wenig Zeit bis unser Anschlusszug kommt und gönnen uns ein Frühstück. Fast pünktlich um 10:48 Uhr erreicht unser Intercity nach Wien den Bahnsteig. Geplante Ankunftszeit in Wien ist 19 Uhr.

Die Reise führt uns am Rhein entlang, vorbei an der Lorelei bei St. Goar, nach Frankfurt und weiter nach Würzburg, Nürnberg, Passau, Wels, Linz, St. Pölten, Tulln und Wien.

In Österreich fallen uns gleich drei Basiliken auf, die hoch oben auf Hügeln errichtet wurden: Pöstlingberg in Linz, Sonntagsberg bei Waidhofen an der Ybbs und Maria Taferl bei Ybbs.
Meine letzte Fahrt auf dieser Strecke mit dem Zug war vor ca. 50 Jahren, insofern darf man sich nicht über Veränderungen wundern. Bei Melk führt die Strecke durch einen neugebauten Tunnel, sodass nur ein sehr kurzer Blick auf das beeindruckend Stift bleibt. Ich war leider mit der Kamera zu langsam.
Die zweite, noch größere Veränderung, ist ein ebenfalls neugebauter Tunnel vom Tullnerfeld unter dem Wienerwald direkt zum Hauptbahnhof Wien. Leider sieht man dadurch von der Landschaft nichts mehr. Der Vorteil ist jedoch, dass die Fahrt von Linz nach Wien lediglich 1 Stunde 20 dauert.

Dafür entschädigt die Ankunft in Wien um so mehr. Der neugebaute Hauptbahnhof und das darum herum gebaute neue Viertel lässt uns nur staunen.
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