Von unserem Hotel aus gehen wir rasch die Apolinarska entlang und biegen in die Vinicna ein.
An deren Ende passieren wir die Medizinische Fakultät der Karls-Universität und folgen der Nemocnice und der Na Morani bis wir bei der Palackeho most (Palacký Bridge) die Moldau erreichen.

Die Palacký Bridge ist nach der Karls-Brücke die zweitälteste Brücke in Prag. Wir schlendern weiter bis zur Jirásek-Brücke.
Hier fällt uns das sogenannte Tanzende Haus sofort ins Auge. Es wurde von dem tschechischen Architekten Vlado Milunić in Kooperation mit dem kanadischen Architekten Frank Gehry entworfen und 1996 fertigstellt.

Heute dient es als Bürogebäude mit Konferenzräumen und einem Restaurant im obersten Stockwerk.
Manche sehen darin eine Tänzerin im gläsernen Kleid, die sich an den Tänzer anschmiegt. Deshalb wird es auch Ginger und Fred genannt, in Anlehnung an Ginger Rogers und Fred Astaire.

Anschließend beobachten wir das Treiben der Boote auf der Moldau und in der daneben liegenden Schleuse. Von der Brücke aus hat man auch einen optimalen Blick auf die Prager Burg und den Hradschin.
Wir machen nun eine kleinen Bogen, gehen die Resslova entlang bis zum Park Karlovo náměstí, dem Karlplatz

Im Mittelalter war dies der größte Marktplatz in Europa. Heute bildet er eine grüne Insel inmitten von Prag.
Am nördlichen Ende befindet sich das Neustädter Rathaus, Schauplatz des ersten Prager Fenstersturzes.

Durch die Lazarska, die Opatovicka und die Na Struze kehren wir wieder an das Ufer der Moldau zurück, die wir zwischen National Theater und Goethe Institut erreichen.
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Mehr InformationenDas vergoldete Geländer auf dem Dach des Nationaltheaters trug sicherlich dazu bei den Mythos der “Goldenen Stadt” zu begründen.

Von hier aus hat man einen hat man den besten Blick auf die Karlsbrücke, aber natürlich auch auf die Prager Burg.

Wir wenden uns anschließend wieder in Richtung Innenstadt. Bei der Rotunde des Finden des Hl. Kreuzes biegen wir in die Konviktska ein.
Es ist die älteste der drei Prager Rotunden. Sie wurde erstmals im Jahre 1365 erwähnt.

Man datiert ihre Entstehung jedoch auf das Ende des 11. Jahrhunderts. Vermutlich war sie ursprünglich ein privates Heiligtum.
Die Konviktska mündet in die Betlemske nam. An deren Ende befindet sich das Restaurant Svejk. Es ist innen dekoriert mit vielen Motiven des Braven Soldaten Schwejk. Altböhmische Küche lädt zur Einkehr ein.

Leider ist uns das vom Dach des Nachbarhauses hängende Kunstwerk des Künstlers David Cerny entgangen: Es zeigt die hängende Figur des Sigmund Freud.

Auf dem Weg zur Metro passieren wir noch eins der vielen Geschäfte die berühmte böhmische Bleikristallwaren anbietet.
Bitte lesen Sie weiter > Von der Karlsbrücke zum Gemeindehaus
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